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Der Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck ist heute zu Gesprächen in Prag und morgen in Wien. Im Zentrum der Besuche stehen die verstärkte bilaterale und europäische Zusammenarbeit bei der Sicherung der Gasversorgung. Themen der Gespräche werden die energiepolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen des russischen Angriffskrieges sein sowie die Klima-, Industrie- und Handelspolitik.

Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck: „Europäische Solidarität ist in der aktuellen Energiekrise wichtiger denn je. Das umfasst auch eine engere Abstimmung und Koordination zwischen direkten Nachbarn. Europa lässt sich durch das russische Agieren nicht spalten. Im Gegenteil: Wir arbeiten mit noch mehr Entschlossenheit daran, unsere Abhängigkeit von russischen Energieträgern so schnell wie möglich zu überwinden. Eine beschleunigte Energiewende mit mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, beim Energiesparen und beim Hochlauf von grünem Wasserstoff sind die richtigen Antworten auf die russische Aggression und die richtige Antwort, um Energiesicherheit und Resilienz in der gesamten EU nachhaltig zu stärken.“

„Natürlich wachsen unsere Sorgen darüber, dass Russland Gaslieferungen ganz offensichtlich als politische Waffe einsetzt, um die Preise in die Höhe zu treiben, Märkte zu verunsichern und Chaos zu verbreiten. Daher müssen wir bei einer weiteren Zuspitzung der Lage solidarisch agieren und uns eng abstimmen. Genau darüber werde ich heute und morgen mit meinen tschechischen und österreichischen Amtskolleginnen und -kollegen sprechen“, so Habeck weiter.

In Prag trifft Habeck den tschechischen Industrie- und Handelsminister Jozef Síkela. Beide Minister werden sich auch über die von der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft festgelegten Prioritäten für die kommenden sechs Monate austauschen, wo auch das Thema Energiesicherheit eine Rolle spielen wird. Im Anschluss besuchen Habeck und sein Amtskollege einen tschechischen Stromnetzbetreiber und sprechen mit Unternehmen der Energiebranche. Am Nachmittag besucht Habeck das Tschechische Institut für Informatik, Robotik und Kybernetik mit dem Nationalen Zentrum für Industrie 4.0.

In Wien spricht Habeck mit dem Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen, mit Vizekanzler Werner Kogler, mit der Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Leonore Gewessler, mit der Europaministerin Karoline Edtstadler und dem Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher. Auch hier werden die Energiesicherheit und die enge Abstimmung und Koordination zwischen beiden Ländern im Mittelpunkt stehen. Außerdem besichtigt Habeck gemeinsam mit Vizekanzler Kogler und Ministerin Gewessler eine der stärksten Großwärmepumpen Mitteleuropas.

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