Die Verwaltung von Immobilien ist arbeitsintensiv und komplex, egal ob es sich um private Vermieter oder große Hausverwaltungsunternehmen handelt. Wer mehrere Wohnungseinheiten verwaltet, kommt daher kaum ohne eine Hausverwaltungssoftware aus. Wir stellen einige Anbieter vor.




💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Hausverwaltungssoftware erleichtert Mietwohnungs- und WEG-Verwaltern die Arbeit, indem Verwaltungsprozesse standardisiert und automatisiert werden.
  • Professionelle Hausverwaltungsprogramme helfen dabei, alle Miet-, Nebenkosten- und Heizkostenabrechnungen rechtskonform durchzuführen und Informationen für die Steueranlage V zusammenzustellen.
  • Mit digitalisierten Mieterakten, digitalen Wohnungsabnahmen und einem Mietbewerbermanagement arbeiten Verwalter erheblich effektiver.
  • Probieren Sie aus, welche Software-Lösung am besten zu Ihren Anforderungen passt: Die meisten hier vorgestellten Hausverwaltungsprogramme bieten eine kostenlose Testphase.
  • Zur Liste: ➤ Hausverwaltungsprogramme im Vergleich

Hausverwaltungssoftware sorgt dafür, dass alle Abrechnungen korrekt und rechtssicher ausgeführt werden, die Kommunikation mit allen Parteien erleichtert und dokumentiert wird und sich auch der Papierkram – von Mietverträgen bis hin zu Nebenkostenabrechnungen – in Grenzen hält. Wir stellen Software-Lösungen vor, die Vermieter und Verwalter von Immobilien dabei unterstützen, fehlerhafte Abrechnungen und verärgerte Mieter zu vermeiden.

Immobilienverwaltung: Viele Abrechnungen, viele Dokumente


Mit der Verwaltung von Wohnungen und Häusern ist eine Vielzahl von Aufgaben verbunden, von der Kommunikation mit den Mietern bis hin zur Kontrolle der Zählerstände. Die wichtigsten Aufgaben einer Hausverwaltungs-Software sind Abrechnungen aller Art, unter anderem die Nebenkostenabrechnung und die Heizkostenabrechnung inklusive der Verteilung der Nebenkosten auf die Mieter nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel.

Mit an Bord einer Software zur Hausverwaltung sollte auch die Option einer elektronischen Erfassung von Dokumenten sein. Dies umfasst unter anderem Übergabeprotokolle und Mitteilungen über Mieterhöhungen. Die Abrechnung von Kautionen und eine automatische Anpassung neuer Vorauszahlungen sollten ebenfalls zum Standard-Repertoire einer guten Immobilienverwaltung zählen.

Hausverwaltungssoftware: Worauf achten?

Ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl der passenden Software ist die Art und Größe des zu verwaltenden Immobilienbestandes. Alle im Folgenden vorgestellten Programme enthalten Werkzeuge zur Verwaltung von Mietwohnungen, aber nicht jede Software ist für die Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften, kurz WEG, geeignet.

Wer sich bei seiner Steuererklärung und im Austausch mit dem Steuerbüro Arbeit sparen möchte, sollte zudem darauf achten, ob das ausgewählte Hausverwaltungsprogramm über eine DATEV-Schnittstelle verfügt und ob es alle wichtigen Informationen für die Steueranlage V (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung) automatisiert zusammenstellt. Wenn die Dienstleistung eines Hausverwalters auch die Neuvermietung leer stehender Mietobjekte umfasst, sollte die Software auch Wohnungsinserate verwalten können.

Weitere nützliche Funktionen einer Hausverwaltungs-Software sind das bereits angeschnittene Dokumenten-Management (DMS) und eine Notizfunktion, um die gesamte Korrespondenz mit Mietern, Eigentümern, Behörden und Handwerkern chronologisch und übersichtlich einsehen und nachvollziehen zu können. Wenn mehrere Personen für die Verwaltung der Wohneinheiten zuständig sind, sollte man eine Cloud- oder On-Premises-Lösung mit passendem Rollen- und Rechtemanagement auswählen.



💡 Cloud vs. On-Premises

Bei einem Cloud-Dienst stellt der Anbieter nicht nur die Software selbst bereit, sondern auch die Server, die zum Betrieb der Software und zur Speicherung der Daten nötig sind. Der Einführungs- und Wartungsaufwand einer solchen Lösung ist minimal. Datensparsamer ist jedoch, die Software auf einem selbst betriebenen Server auszuführen (On-Premises). So verlassen die Daten das eigene Unternehmen gar nicht erst. Auch lassen sich Daten jederzeit rückstandslos löschen, was bei Cloud-Diensten meist nicht oder nur sehr umständlich möglich ist. Nachteil einer On-Premises-Lösung ist der höhere Administrationsaufwand.

Hausverwaltungen mit kostenloser Grundversion

Kostenlose Hausverwaltungsprogramme sind die Ausnahme und haben in der Regel nur einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang. Dies gilt auch für die kostenfrei nutzbaren Basis-Versionen einiger kommerzieller Immobilienverwaltungen. Daher kommen Vermieter und Hausverwaltungen, die eine professionelle Lösung suchen, um eine kostenpflichtige Software kaum herum. Eine der wenigen Ausnahmen: objego ist derzeit noch zum Nulltarif nutzbar. Dies wird sich jedoch laut Anbieter ab dem Jahr 2023 ändern.

Hausverwaltungssoftware im Vergleich


Im Folgenden stellen wir Hausverwaltungsprogramme mit teils unterschiedlichen Schwerpunkten vor. Diese stammen ausschließlich von deutschen Unternehmen. Wir empfehlen, im Sinne der DSGVO-Konformität Anbieter aus Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) auszuwählen.


Vermietet.de: Online-Plattform für private Vermieter

Die Cloud-Immobilienverwaltung Vermietet.de* richtet sich an private Vermieter und eignet sich hauptsächlich für kleinere Immobilienbestände. Die aus Berlin stammende Online-Plattform wurde im Mai 2021 von Scout24 übernommen – dadurch bietet Vermietet.de inzwischen eine Schnittstelle für Inserate auf ImmoScout24 an.


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(Bild: Screenshot)

Vermietet.de stellt eine kostenlos nutzbare Version als browserbasierte Cloud-Software zur Verfügung. Diese enthält zeitlich unbefristet und unabhängig von der Anzahl der Einheiten im Immobilienbestand unter anderem eine einfache Buchhaltung, einen automatischen Mieteingangs-Check, eine Exposé-Erstellung, ein übersichtliches Vertragsmanagement, die Möglichkeit einer Wertermittlung und einen aktuellen Mietvergleich.

Die erweiterte Basic-Version ist ab 4,90 Euro monatlich erhältlich. Hier hat der Vermieter zusätzlich 25 rechtssichere Vorlagen zur Hand und kann Nebenkostenabrechnungen sowie einen Steuerbericht für die Anlage V erstellen. Weitere Features sind die individuelle Benennung der Bankkonten und die Option, ein eigenes Logo auf allen Dokumenten zu verwenden. Der monatliche Preis ist nach der Anzahl der Wohneinheiten gestaffelt. Ab der sechsten Einheit berechnet der Anbieter 9,90 Euro pro Monat und ab der 16. Einheit 14,90 Euro. Ab der 26. Einheit kommt jeweils ein Aufpreis von 15 Cent hinzu.

➤ vermietet.de*
Kostenfrei testen


objego: Kompletter Funktionsumfang (noch) zum Nulltarif

Bei objego* handelt es sich ebenfalls um eine Cloud-basierte Software für private Vermieter. Das Essener Unternehmen bietet die Vollversion der Hausverwaltungs-Software bis Ende des Jahres 2022 mit dem kompletten Funktionsumfang kostenfrei an. Laut Hersteller stehen die zukünftigen Preise und Pakete für das Jahr 2023 aktuell noch nicht fest.

Die Anzahl der Objekte und Wohnungen ist bei objego unbegrenzt. Unterstützt wird die Verwaltung von Mehrfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Gewerbe- und Mischimmobilien sowie von Einfamilienhäusern. Der Anbieter weist darauf hin, dass objego als Plattform für private Vermieter konzipiert ist, die eine überschaubare Anzahl an Nutzeinheiten verwalten möchten und empfiehlt daher, maximal 70 Nutzeinheiten anzulegen.


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(Bild: Screenshot)

objego bietet eine gute Übersicht über alle Verwaltungsvorgänge und eine durchdachte und intuitive Benutzung. Zahlreiche nützliche Funktionen für Vermieter sind enthalten, von der Mieter- und Objektverwaltung bis hin zur Nebenkostenabrechnung, die sich mit wenigen Klicks erstellen lässt. Einnahmen und Ausgaben können automatisch verbucht und alle wichtigen Dokumente wie Mietverträge, Übergabeprotokolle oder Handwerkerrechnungen archiviert und digital verwaltet werden.

Zudem stehen Vorlagen für die Vermietung zum Abruf bereit. Gut gelungen ist auch die Aufbereitung der steuerrelevanten Daten. objego erkennt alle Informationen automatisch, die für die Steueranlage V von Bedeutung sind, und präsentiert diese in einer Tabelle. Der Vermieter kann die Übersicht einfach exportieren und auch gleich an sein Steuerbüro weiterleiten.

➤ objego*
Kostenfrei bis Ende 2022


immocloud: Assistent für Objektverwaltung und Mietermanagement

Eine hervorragende Übersicht für die Objektverwaltung und das Mietermanagement bietet immocloud*, das ebenfalls von einem Essener Unternehmen stammt. Die Online-Lösung für das Immobilien-, Finanz- und Dokumentenmanagement stellt Vermietern und Verwaltern je nach Anzahl der zu verwaltenden Wohneinheiten vier unterschiedliche Tarifoptionen zur Auswahl: Immostarter, Immomanager, Immoinvestor und Immotycoon.

Mit Immostarter lassen sich für 4,90 Euro monatlich bis zu fünf Einheiten verwalten. Der Funktionsumfang umfasst eine Objekt- und Kontaktverwaltung, das Mieteingangsmanagement, die Finanz- und Dokumentenverwaltung, Direktnachrichten per E-Mail, Betriebskostenabrechnungen sowie einen digitalen Postversand und digitalen Mietvertrag.


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(Bild: Screenshot)

Immomanager für 11,90 Euro monatlich wird vom Hersteller für bis zu 15 Wohneinheiten empfohlen und enthält zusätzlich eine erweiterte Finanzverwaltung und ein Mieter- und Vermieterportal. Mit Immoinvestor, in dem der Vermieter bis zu 50 Wohneinheiten verwaltet, können mehrere Benutzer angelegt werden. Hier beträgt der monatliche Preis 34,90 Euro. Mit Immotycoon schließlich lassen sich auch mehr als 50 Einheiten verwalten. Eine 45-Tage-Testversion steht bereit, um alle Funktionen der Verwaltung von Immobilien und der Kommunikation mit Mietern ausprobieren zu können.

immocloud vereinfacht die digitale Zusammenarbeit mit Mietern, Banken oder Steuerberatern. Recht gelungen ist vor allem das übersichtliche Mietzahlungseingangsmanagement inklusive einer Funktion für Zahlungserinnerungen sowie das Dokumentenmanagement für Mietverträge, Übergabeprotokolle und Rechnungen.

➤ immocloud*
Kostenlos 45 Tage testen


DOMUS 1000: Profi für WEG-Verwaltung und Nebenkostenabrechnungen

Das Unternehmen DOMUS aus Ottobrunn hat sich bereits seit Mitte der 70er-Jahre auf Buchhaltungs- und Hausverwaltungssoftware spezialisiert und bietet diverse Lösungen speziell für gewerbliche Immobilienverwalter an, die eine große Anzahl von Wohneinheiten betreuen.

DOMUS 1000 ist eine unter Windows laufende Softwarelösung, die für die Bereiche Buchen, Mahnen und Abrechnen in Hausverwaltungen bis zu 500 Verwaltungseinheiten konzipiert ist. WEG-Verwaltungen mit Sondereigentum können ebenso eingebunden werden wie Mietverwaltungen von Wohnungen, Gewerbeeinheiten oder Garagen. Ein Dokumenten-Management-System ist mit an Bord.

Zu den Funktionen zählen die WEG-Verwaltung und Nebenkostenabrechnungen, eine effiziente Heizkostenabrechnung, ein zentrales Adressmanagement, eine automatische Berechnung der Verwaltergebühr und individuell anpassbare Serienbriefe für Eigentümer und Mieter.


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(Bild: Hersteller)

Je nach den individuellen Bedürfnissen kann die Buchhaltungs- und Hausverwaltungssoftware durch weitere Module angepasst und erweitert werden. Unter anderem ist eine Verwaltung über die Cloud als Zusatzmodul buchbar. Eine Testversion kann beim Hersteller angefordert werden. Diese ist nach dem Download 70 Tage lang gültig

Neben DOMUS 1000 gibt es vom gleichen Anbieter DOMUS ERP (ehemals DOMUS 4000) als ERP-System für Immobilienverwaltungen ab einer Größe von etwa 500 Verwaltungseinheiten sowie DOMUS NAVILITY CRM TO GO für eine ortsunabhängige Betreuung der Verwaltungsbestände. Der Verwalter kann damit mobil auf alle wichtigen Daten und Prozesse der Immobilienverwaltung zugreifen.

➤ DOMUS 1000
Kostenfrei 70 Tage testen


WISO Vermieter und WISO Hausverwalter 365 Plus: Für private Vermieter und gewerbliche Hausverwalter

Aus dem Hause WISO des Softwareherstellers Buhl Data Service stehen mit WISO Hausverwalter 365 Plus und WISO Vermieter zwei Windows-Lösungen zur Verwaltung von Wohnungen und zur Abrechnung der Nebenkosten bereit.

WISO Vermieter* erstellt die Mietneben- und Heizkostenabrechnung privat vermieteter Wohnungen und verteilt die umlagefähigen Kosten auf die jeweiligen Mieter. Die Software ist dabei auf eine bestimmte Abrechnungsperiode begrenzt und kostet 29,95 Euro pro Jahr. In der Testversion von WISO Vermieter ist die Anzahl der verfügbaren Wohneinheiten auf fünf Stück beschränkt. Einschränkungen bestehen außerdem bei der Nebenkostenabrechnung hinsichtlich der Dokumentenerstellung.

Als Bonus können Nutzer die WISO Vermieter Software auch als Web-Anwendung im Browser nutzen. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass sich die Daten zwischen Desktop-Software, Web-Browser und Tablet austauschen lassen. Vermieter können auf diese Weise unter anderem bequem mit dem Tablet die Zählerstände direkt vor Ort ablesen und online erfassen.


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(Bild: Screenshot)

➤ WISO Vermieter*
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WISO Hausverwalter 365 Plus* erstellt Betriebskostenabrechnungen von bis zu 25 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Optional kann das Programm auf die Verwaltung von bis zu 400 Einheiten erweitert werden. Auch bei WISO Hausverwalter 365 Plus beschränkt sich die Nutzungsdauer – wie es der Programmname schon andeutet – auf 365 Tage.


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(Bild: Screenshot)

WISO Hausverwalter 365 Plus kostet als Windows-Software jährlich 69,95 Euro und spricht private Vermieter, WEG-Verwalter und gewerbliche Hausverwalter an. Diese können mit der Software auf recht einfache Weise Hausgeldabrechnungen erstellen oder auch die Rücklagenzahlungen der Eigentümer verwalten. WISO Hausverwalter 365 berechnet Zählerstände sowie Verteilungsschlüssel tagesgenau und berücksichtigt dabei Mieterwechsel automatisch.

➤ WISO Hausverwalter Plus*
Kostenlos testen


Lexware hausverwaltung plus: Betriebskostenabrechnungen für bis zu 250 Wohneinheiten

Lexware hausverwaltung gibt es als Standard- und Plus-Version. Die erweiterte Plus-Version für 449,90 Euro enthält gegenüber der Standardfassung einige zusätzliche Funktionen wie Online-Banking, Abrechnungen und Berichte mit dem eigenen Logo, Diagramme für Präsentationen und eine Online-Datenbank mit mehr als 1.000 Vorlagen. Hier lassen sich Berichte auswerten und Diagramme für Präsentationen bei Eigentümerversammlungen erstellen und dabei die Entwicklungen je Buchungskonto zeigen.

Lexware hausverwaltung plus fertigt Heizkostenabrechnungen mit unbegrenzt vielen Verbrauchsarten, Zählern und Umlageschlüsseln an. Bei gewerblichen Einheiten wird bei vorsteuerabzugsberechtigten Mietern die Umsatzsteuer ausgewiesen. Abrechnungen und Auswertungen wie Mieter- und Eigentümerabrechnungen, Rücklagen-Übersichten und Wirtschaftspläne erstellt die Software recht unkompliziert. Praktisch sind in der unter Windows laufenden Hausverwaltungssoftware die Betriebswirtschaftlichen Auswertungen, die für das gesamte Unternehmen und je Gebäude abrufbar sind. Mit den BWAs ist auf einen Blick zu sehen, ob die Vorauszahlungen die laufenden Kosten decken oder eine Nachzahlung zu erwarten ist.

Gut gelöst sind die Funktionen zum Bankeinzug und zum Zahlungsverkehr. Forderungen werden automatisch erkannt und via Lastschrift eingezogen. Die Zahlungseingänge werden in der Offene-Posten-Verwaltung automatisch geprüft und gegebenenfalls Mahnungen verschickt. Es gibt dabei drei Mahnstufen. Das Fälligkeitsdatum und die Mahngebühren je Mahnstufe sind individuell festlegbar.


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(Bild: Screenshot)

➤ Lexware hausverwaltung
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Lexware hausverwaltung plus ist für bis zu 250 Einheiten konzipiert. Ab 250 Wohneinheiten und für Verwaltungen ab zwei Mitarbeitern empfiehlt der Anbieter Haufe Powerhaus als modular aufgebaute und mehrplatzfähige Immobilienverwaltungssoftware. Diese berücksichtigt auch Sondereigentum und ist durch Zusatzmodule erweiterungsfähig. Es erfolgt bei Haufe Powerhaus laut Hersteller eine individuelle Preisgestaltung in Abhängigkeit der gewählten Modulpakete und der verwalteten Einheiten.

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INtex Hausverwaltung: Cloud-Hausverwaltung in vier Lizenzstufen

INtex Hausverwaltung dient als Cloud-Software zur Abrechnung der Betriebskosten und Heizkosten in Mietwohnungen, Wohneigentümergemeinschaften und Gewerberäumen. Hausgeldabrechnungen mit Rücklagenausweis und Wirtschaftspläne lassen sich damit erstellen. Die Software deckt alle Arbeitsbereiche einer Hausverwaltung ab und bucht Kosten, Mieteinnahmen und -forderungen, Rücklagen und Kautionen. Dank Automatisierungen lässt sich der Arbeitsaufwand bei Nebenkosten-, Hausgeld- und Heizkostenabrechnungen deutlich verringern.

INtex Hausverwaltung steht als Cloud-Lösung in den vier Lizenzstufen Standard (179 Euro), eXTended (249 Euro), Premium (399 Euro) und Team (799 Euro) bereit. Der Preis fällt jeweils für den Zeitraum von 365 Tagen ab dem Kaufdatum an und gilt pro Anwender. Die Team-Lizenz umfasst drei Nutzer. Zudem gibt es eine On-Premises-Version für die Installation auf dem eigenen Server. Sie kostet einmalig 1.999 Euro und stellt drei Zugänge bereit.

Die Standard-Version ist für private Vermieter und kleinere Hausverwaltungen mit bis zu 100 Einheiten konzipiert. Sie enthält die Funktionen Adressverwaltung, Gebäudemanagement, Dokumentenablage, Vertragsverwaltung, Abrechnungen, Organizer und Einfache Buchführung.


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(Bild: Screenshot)

Nutzer der eXTended-Version können zusätzlich auf eine Doppelte Buchführung und erweiterte WEG-Funktionen zugreifen. Hierzu gehören unter anderem Rücklagenbuchungen in Abrechnungen, die Darstellung der Bankkonten sowie WEG-Versammlungen, Beschluss-Sammlungen, Eigentümer- und Stimmrechtslisten. Die Software wird vom Hersteller für größere Immobilienbestände und professionelle Verwaltungen mit bis zu 200 Einheiten und WEG-Verwaltung empfohlen.

Die Premium-Lizenzen und die Team-Lizenzen sprechen vorrangig professionelle Verwaltungsdienstleister mit mehr als 200 Einheiten an. Hier kommen die Features Word Templating, Mandantenfähigkeit, erweiterte PDF-Optionen, Möblierung/Inventar, Bilanzierung und Listen-Generator sowie spezielle Excel- und Word-Vorlagendateien für die Immobilienbranche hinzu. Zu den Office-Vorlagen zählen unter anderem Mieterselbstauskunft, Übergabeprotokoll, Wohnflächenberechnung und Renditeberechnung.

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etg24: Mobile Immobilienverwaltung via Smartphone oder Tablet

etg24 gilt als Pionier der Online-Kundenportale, der sich auf die Verwaltung von Immobilien spezialisiert hat und ist damit bereits seit dem Jahr 2010 im kommerziellen Einsatz. Die browserbasierte Cloud-Software besitzt ein schickes, modernes Layout und ist sowohl für kleinere Wohnungsbestände als auch für die Verwaltung von WEGs konzipiert. Apps für eine mobile Nutzung via Smartphone oder Tablet stehen bereit. Die Hausverwaltungssoftware unterstützt auch große Immobilienbestände inklusive Sondereigentum. Sämtliche personen- und objektbezogenen Daten sowie Dokumente lassen sich mit etg24 strukturiert verwalten, für Eigentümer und Mieter Dokumente bereitstellen und mit diesen kommunizieren.

Das Stuttgarter Unternehmen stellt mit “etg24 Basis” für Einsteigerverwalter und Mehrfamilienhausbesitzer grundlegende Portalfunktionen kostenlos zur Verfügung. etg24 kann mit jeder vorhandenen Verwaltungs-Software kombiniert eingesetzt werden und bietet einen einfachen Massenimport von Inhalten wie Objekten, Einheiten, Nutzer und Ansprechpartner. Eine integrierte Kommunikationsfunktion und Standard-Serviceformulare für viele Anwendungsfälle stehen in der Basis-Version ebenfalls bereit.


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(Bild: Screenshot)

Die kostenpflichtige Version “etg24 Plus” spricht WEG-Verwalter und große Liegenschaftsbesitzer an. Hier haben Immobilienverwalter zusätzlich einen erweiterten Dokumenten- und Informationsbereich zur Hand. Dieser dient zur Dokumentation von Vorgängen und Terminen, zur Gruppierung der Nutzer nach Rollen und dem Berechtigungsmanagement nach Objekten und Objektgruppen. Außerdem kann der Nutzer Logo, Firmenname und Kontaktdaten ganz nach Wunsch anpassen und verfügt mit etg24 connect über die Möglichkeit einer automatisierten Einbindung von Inhalten externer Dienstleister. Praktisch ist hier auch das Dashboard mit einer guten Übersicht offener Konversationen, Vorgänge und Termine.

Die monatliche Mindestgrundgebühr errechnet sich auf Basis von 375 Einheiten und beträgt netto 67,50 Euro. Für jede weitere Einheit fallen 18 Cent an monatlichen Kosten an.

➤ etg24
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Win-CASA: Klassiker unter den Immobilienverwaltern

Das Unternehmen Software24.com aus dem bayerischen Stephanskirchen entwickelt und vertreibt bereits seit 1998 Windows-Software für die Immobilienwirtschaft unter dem Namen “Win-CASA“. Der digitale Immobilienverwalter ist modular aufgebaut und für Hausverwaltungen beliebiger Größe, Wohnungseigentümergemeinschaften, gewerbliche Immobilienverwalter sowie Bauträger und Projektentwickler konzipiert. Je nach Einsatzgebiet und Anforderungen können Kunden zwischen drei unterschiedlichen Versionen wählen: Win-CASA Miet, Win-CASA WEG und Win-CASA Pro.


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(Bild: Screenshot)

“Win-CASA Miet” kümmert sich bei Mietobjekten um alle Aspekte hinsichtlich Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Mahnwesen. Betriebs- und Heizkostenabrechnungen lassen sich recht komfortabel erstellen. “Win-CASA WEG” ist speziell auf die Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften zugeschnitten. Alle relevanten Funktionen für Abrechnungen der Eigentümer einer WEG sind enthalten: Hausgeldabrechnung, Rücklagenverwaltung, Sonderumlage, Vermögensabstimmung, Wirtschaftsplan und WEG-Versammlung inklusive Tagesordnung, Protokoll und Stimmzettel. Mit “Win-CASA Pro” rechnen Verwalter Miethäuser und Eigentümergemeinschaften ab, von der Betriebs- und Heizkostenabrechnung bis hin zur Kautionsabrechnung und Zählerverwaltung.

Win-CASA Miet und Win-CASA WEG kosten für die Verwaltung von bis zu 100 Wohneinheiten 398 Euro in der Einzelplatzversion. Win-CASA Pro ist ab 698 Euro erhältlich.

➤ Win-CASA
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Übersicht: Weitere Anbieter von Hausverwaltungs-Software


Die Zahl der Anbieter für Hausverwaltungsprogramme am Markt ist riesig. Diese alle detailliert vorzustellen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Deshalb haben wir die folgende Auflistung um weitere potenziell interessante Software ergänzt.

Hausverwaltungsprogramme aus Deutschland:

Hausverwaltungsprogramme aus Österreich und der Schweiz:

Fazit


Viele Vermieter und Hausverwalter setzen weiterhin auf komplizierte Abrechnungen mit Excel-Tabellen. Sie könnten sich mit dem Einsatz einer professionellen Hausverwaltungslösung einiges an Zeit und Arbeit sparen.

Unser Vergleich zeigt dabei: Ein “bestes” Hausverwaltungsprogramm gibt es nicht. Entscheidend für die Wahl der passenden Software-Lösung sind die individuell benötigten Funktionen und die Anzahl und Art der zu verwaltenden Wohneinheiten. Wer als Eigentümer zwei oder drei Wohnungen vermietet und diese verwalten möchte, benötigt andere Funktionen als professionelle Verwalter, die beispielsweise zusätzlich die Betreuung von Wohnungseigentümergemeinschaften oder Sondereigentum übernehmen müssen.

Nicht zuletzt ist neben dem Funktionsumfang auch der Preis entscheidend. Vermietet.de* ist eine der kostengünstigsten Hausverwaltungslösungen für die Bewältigung des Vermieteralltags. Die Cloud-basierte Software objego* kann bis Ende 2022 sogar noch komplett kostenfrei genutzt werden und macht hinsichtlich Handhabung und Übersichtlichkeit einen ausgezeichneten Eindruck. Dies gilt auch für die Online-Lösung immocloud*.

Für nicht allzu große Immobilienbestände eignen sich zudem INtex Hausverwaltung, Lexware hausverwaltung und WISO Hausverwalter 365 Plus*, wohingegen große Verwaltungsunternehmen eher auf die Dienste von DOMUS 1000, Win-CASA und etg24 setzen.


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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team



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