Die Energieminister der G7-Staaten und die EU Energiekommissarin sind heute auf Einladung von Bundeswirtschaftsminister Habeck erneut virtuell zusammen gekommen und haben über die Ankündigung Putins, für Gaslieferungen nur noch Rubel zu akzeptieren, beraten. Sie kamen überein, eine solche Forderung zurückzuweisen.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck erklärte nach dem Treffen hierzu: „Ich habe das heutige G7-Treffen einberufen, um zu einer abgestimmten Haltung gegenüber Putins Ankündigung zu kommen. Alle G7 sind sich einig, dass es sich hierbei um einen einseitigen und klaren Bruch der Verträge handelt. Die geltenden Lieferverträge für Erdgas aus Russland sehen in den meisten Fällen Euro als festgelegtes Zahlungsmittel vor. Wir sehen keinen Grund, von den vertraglich vereinbarten Konditionen abzuweichen. Die Forderung von Präsident Putin nach Zahlung in Rubel entbehrt jeder rechtlichen Grundlage. Die G7 weisen die Forderung von Präsident Putin daher klar zurück.“

Den gemeinsamen Text der G7 Energieminister finden Sie hier.

Die G7-Energieminister hatten sich zuletzt am 10. März zur Lage in der Ukraine und den Verwerfungen an den internationale Energiemärkten ausgetauscht. Zur G7 gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und die Europäische Union. Deutschland hat derzeit die G7-Präsidentschaft inne .



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